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Kategorie: Persönliches

In dieser Kategorie sind folgende Beiträge:
  Persönliches: Wie man auf den Tapir kommt
Verfasst von: Dr. Stefan Seitz am Dienstag, 19. August 2003, 20:39 Uhr
 
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Wie kommt man eigentlich auf die Idee, sich mit Tapiren zu beschäftigen? Diese Frage musste ich mir schon so oft anhören, dass ich sie gleich vorweg beantworten möchte: durch Zufall (oder Schicksal?). Als ich zum Abschluss meines Biologiestudiums an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg eine Diplomarbeit im Zoo anstrebte, empfahl mir mein Professor diese Tiergruppe, die bis dahin nur wenig untersucht worden war.


Erinnerungsfoto mit Flachlandtapir BENTE im Zoo Berlin. Foto: H. Wieland.


Dem ersten Tapir, einem Schabrackentapir, bin ich Mitte der 1970er Jahre im Tiergarten Heidelberg begegnet, ohne dass er bei mir einen besonders tiefen Eindruck hinterlassen hätte. So geht es leider den meisten Zoobesuchern. Ich konnte mich schon damals für viele Tierarten begeistern. Ein Lieblingstier hatte ich eigentlich nicht, bis auf meinen Silberfasan, zu dem ich eine 20 Jahre anhaltende Freundschaft pflegte. Immerhin war er auch schwarzweiß...


Die wichtigsten Stationen meiner Beschäftigung mit Tapiren

April 1995
Studienreise nach Thailand, erster Aufenthalt in einem tropischen Regenwald

1996-1997
Diplomarbeit über Haltung und Verhalten von Tapiren im Zoo

1997-2001
Promotion über Verhalten und Schauwert von Tapiren, u.a. Forschungsaufenthalte in Berlin, München, Zürich, Los Angeles und San Diego

seit 1997
Kontakt und Kooperation mit Sheryl Todd vom Tapir Preservation Fund, USA

seit 2001
Mitglied der IUCN/SSC Tapir Specialist Group

November 2001
Teilnahme am Ersten Internationalen Tapir Symposium in Costa Rica, erste Begegnung mit Tapiren in freier Wildbahn

seit 2002
Co-Autor des Tapir Conservation Newsletter, verantwortlich für dessen Gestaltung

seit 2003
Aufbau des Internet-Portals 4TAPIRS

zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge zu meinem Forschungsschwerpunkt


An Ideen für weitere Projekte mangelt es nicht. Nur kann man von der Tapirforschung alleine nicht leben. Nach der Promotion habe ich deshalb ein anderes Hobby zum Beruf gemacht und arbeite als Partner in einer Werbeagentur, für die ich schon seit 1989 tätig bin. Auf diese Weise kann ich auch für Tapire etwas Werbung machen...


Presseberichte

Wiener Zeitung vom 5. Februar 2002

Mannheimer Morgen vom 24. August 2005



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